Dieses japanische Higonokami Taschenmesser besticht durch ein schlichtes Design. Der handgehämmerte Tsuchime-Griff verleiht eine feine Struktur und besseren Halt, während der Shirogami #2 Stahl eine einfache Pflege und ausgezeichnete Schnitthaltigkeit bietet.
Geschmiedet vom verstorbenen Meister Tomita Osamu verbindet das Messer traditionelle Handwerkskunst mit klarer, minimalistischer Form. Jedes Stück wird in einer Paulownia-Holzschachtel geliefert, die vom Hersteller handsigniert ist – ein liebevolles Detail, das dieses Messer besonders macht.
Für den täglichen Gebrauch oder als bedeutungsvolles Geschenk. Es ist die Art von Messer, die man gerne bei sich trägt, für kleine tägliche Aufgaben nutzt oder jemandem schenkt, der Qualität und Tradition schätzt. Mit der Zeit entwickelt die Klinge eine Patina.
KLINGENFORM:
Higonokami ist das bekannteste japanische Taschenmesser. Es genießt in Japan denselben Ruf wie das Schweizer Offiziersmesser in der Schweiz und weltweit.
Die Form des Higonokami Taschenmessers ist vom Katana abgeleitet, was kein Zufall ist, da die Messerherstellung tief in der Samurai-Tradition verwurzelt ist. Das Messer erschien erstmals 1896 als Reaktion auf Reformen im 19. Jahrhundert, die die Herstellung von Waffen verboten, sodass Schmiede begannen, Messer herzustellen, darunter auch diese kleinen Higonokami-Taschenmesser.
STAHL:
Shirogami #2 ist ein traditioneller hochkohlenstoffhaltiger Stahl in der japanischen Messerherstellung. Aufgrund seines hohen Kohlenstoffgehalts kann er eine Härte von über 60 HRC erreichen, was bedeutet, dass Klingen aus diesem Stahl eine ausgezeichnete Schnitthaltigkeit besitzen. Die Klingen lassen sich leicht schärfen und erreichen eine sehr feine Schärfe, dank der sehr reinen Zusammensetzung des Stahls. Aus demselben Grund ist der Stahl nicht rostbeständig, und die Klinge entwickelt mit der Zeit eine schützende Patina. Daher wird empfohlen, die Klinge zwischen und nach dem Gebrauch trocken abzuwischen und sie regelmäßig zu ölen.
LAMINIERUNG:
Die Kernlage ist zwischen 2 Lagen weicheren Stahls eingeschlossen. Diese Technik heißt san-mai und dient dazu, den harten (aber empfindlichen) Kern vor äußeren Einflüssen und mechanischen Belastungen zu schützen, die zu Bruch führen könnten.
GEOMETRIE:
Die Klinge hat einen doppelten Fasenanschliff (symmetrisch).
KLINGENFINISH:
Die Klinge besitzt eine hochglänzende Oberfläche (auch migaki genannt) und zeigt eine schöne wellenförmige Linie, die den Punkt markiert, an dem sich verschiedene Stahllagen treffen und nahtlos ineinander übergehen. Die feine tsuchime gehämmerte Struktur zieht sich bis zum Rücken und vervollständigt die Ästhetik dieses Higonokami.
GRIFF:
Der Griff des Higonokami-Messers wird traditionell aus gefaltetem Metall gefertigt, meist Messing oder Stahl, ohne zusätzliche Überzüge. Bei den Tomita Higonokami-Versionen heben gezielt gesetzte Hammerschläge die Handarbeit hervor und verleihen jedem Messer einen einzigartigen Charakter. Der Griff trägt außerdem Kanji-Zeichen: Die größeren Zeichen schreiben Higonokami, während die kleineren das eingetragene Warenzeichen und den Namen des Herstellers, Kanekoma, anzeigen.
SCHLIESSMECHANISMUS:
Das Higonokami besitzt kein Verriegelungssystem, es nutzt Reibung, um die Klinge sicher an Ort und Stelle zu halten. Die Klinge kann aus dem Messinggriff herausgezogen werden, indem man auf den ikonischen Hebel, genannt chikiri, drückt. Während des Gebrauchs sollte man den Daumen auf dem Hebel halten, um ein unbeabsichtigtes Zusammenklappen des Messers zu verhindern.












Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.